Waldbaden mit Ines Dorner in Augsburg

Waldbaden

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Waldbaden – was soll das denn sein?

Zum Baden geht man doch an einen See oder ans Meer?

Waldbaden ist absichtslos, achtsam, man darf zur Ruhe kommen. So wie man beim Baden ins Wasser eintaucht, geht es beim Waldbaden um das Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes mit all seinen Facetten, Geräuschen, Gerüchen, Licht- und Schattenspielt. Es geht darum, die Sinne zu schärfen und wieder in Beziehung zur Natur zu treten. Man schärft seine Sinneswahrnehmung, wird zum aktiven Beobachter, entschleunigt und schult seine Achtsamkeit.

Waldbaden mit Ines Dorner
Waldbaden mit Naturcoaching Dorner
Waldbaden ist eine aus Japan stammende naturbezogene Methode, die in den 1980-iger Jahren entstanden ist. Der japanische Begriff (Shinrin Yoku) bedeutet soviel wie „Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes“ oder „Baden in der Waldluft“. In Japan ist Waldbaden seit Jahrzehnten als Heilmethode etabliert und wissenschaftlich anerkannt. 
Aber auch schon früher, z.B. bei den Römern bedeute der Wald einen Ort der Stille um die Sinne zu schärfen und das Nachdenken zu fördern.
Die Germanen waren der Überzeugung, dass den Stämmen der Bäume göttliche Kräfte innewohnen und nahmen diese über Umarmung der Stämme auf.
Nordamerikanische Indianer lehrten ihre Söhne, sich mit Bäumen zu verbinden und etwas von ihnen zu lernen.

Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben schreibt 2019 in GEO zum Thema Waldbaden:
Viele Untersuchungen zeigen, dass die Natur eine heilsame Wirkung auf uns ausübt – auf die Stimmung wie auf den Körper. Gerade Waldspaziergänge entfalten messbare Effekte. Sobald wir einen Forst betreten, schlägt unser Herz ruhiger, der Blutdruck sinkt, im Körper zirkulieren weniger Stresshormone. Blätter entfalten ihre Heilkraft allein schon, wenn wir sie ansehen. Das Grün wirkt offenbar beruhigend auf Körper und Psyche. Neuere Forschungen belegen gar, dass bestimmte

Duftstoffe, die die Bäume ausdünsten, unser Immunsystem stärken. So steigt nach Aufenthalten im Wald die Anzahl wichtiger Abwehrzellen messbar an.“

Worin unterschiedet sich Waldbaden von einem normalen Waldspaziergang? 

V.a. in der Reduktion der Geschwindigkeit und der Ziellosigkeit. Es geht um Langsamkeit und Bewusstheit. Nicht darum, Strecken im Wald abzulaufen und dabei auch noch Gespräche abgelenkt zu sein.

 

Heute ist Waldbaden weltweit verbreitet und wird häufig im Anti-Stress-Management und zur Verbesserun der Work-Life-Balance eingesetzt. Ziel ist es, sich in und mit der Natur zu entspannen, zu entschleunigen, sich von tagtäglichen Stressoren zu lösen, Kraft zu tanken  und diese Erfahrung auch auf den Alltag zu übertragen.

Wenn Sie einen Eindruck gewinnen möchten, wie Waldbaden ablaufen kann, dann empfehle ich Ihnen folgendes Video:

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Wenn Ihr Interesse geweckt ist, dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf und vereinbaren einen Termin für Ihr erstes Waldbad-Erlebnis!

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